Handyhülle Review

Für wen ist eine Wasserdichte Handyhülle geeignet?

Für sicherheitsbewusste Windsurfer. Aber sicher nicht für jeden. Bei einer durchschnittlichen Windsurfsession kann einiges schief gehen - tut es auch oft - aber solange man nicht alleine auf dem Wasser ist, oder das Wasser nur 5 Grad hat ist meistens alles gut.


Schwieriger wird es, wenn man dann doch nochmal etwas länger auf dem Wasser bleibt, man bis zum Horizont surfen möchte oder die Bedingungen winterlich hart werden. Dann sollte man für Sicherheit auf dem Wasser sorgen und Priorität eins ist hier: wenn ich mich Verletze und nicht mehr an Land komme, dann muss ich Menschen Erreichen und gefunden werden.

Wenn du also nicht nur bei strahlendem Sonnenschein am überfüllten Top-Spot der Gegend unterwegs bist, ist eine Wasserdichte Handyhülle einer der einfachsten Wege, deine Session sicherer zu machen.

Die Optik

… ist zu vernachlässigen. Die Handyhülle wird in der Regel von außen nicht sichtbar unter dem Neoprenanzug getragen. Daher haben wir uns hier für ein schlichtes Design entschieden.

Die Funktionalität

Anwendung

Die Handyhülle wird am oberen Ende mit einem simplen Klickmechanismus geöffnet und verschlossen. Es passen alle gängigen Smartphones mit bis zu 5,5“ Zoll Bildschirm Diagonale in die Hüllen. Die Hüllen sind außerdem wasserdicht gemäß IPX-8. Das bedeutet, sie ist für auch für dauerhaftes Untertauchen geeignet.

Bei modernen iPhones etc. ist der Schutz vor Wasser aber längst nichts mehr besonderes. Das bekommen die Smartphones auch von alleine hin. Wirklich wichtig wird die Hülle, um das Telefon günstig zu verstauen und um zu verhindert, dass es den „Abflug macht“.

Nachdem man sein Smartphone in der Hülle verstaut hat, kann man es mit der angebrachten Lasche am eigenen Hals „befestigen“. Bei der realen Anwendung ist die Lasche quasi nicht zu spüren. Jetzt kann man die Hülle samt Handy vorne in den Neoprenanzug stecken. Hier ist das Handy geschützt und nun doppelt geschützt. Die Lasche verhindert, dass es immer tiefer in den Neo rutscht und nicht mehr zu erreichen ist und verhindert gleichzeitig auch, das dass Handy bei einem unglücklichem Sturz davon fliegt.

Wenn jetzt ein Unglück passiert und man in Seenot gerät, hat man gleich mehrere Vorteile. Bei Handyempfang ist ein direktes kontaktieren der Küstenwache / Polizei / .. zu empfehlen. Dies wird auf Binnengewässern fast immer der Fall sein. An der Küste sollte man vorher checken, wie weit der Empfang auf dem Wasser noch ausreicht.

Wenn kein Empfang gegeben ist, bietet die Taschenlampenfunktion des Handys eine Möglichkeit, auf sich Aufmerksam zu machen. Besonders an rauen Herbst/Wintertagen, wo die Belichtungsverhältnisse ansonsten mangelhaft sind.

Wir empfehlen vor jeder Session, welche ein erhöhtes Risiko mit sich bringt, die Rahmenbedingungen in Erkundung zu bringen. Selbst wenn dies nur bedeutet, beim ersten Schlag aufs Meer einmal kurz aufs Handy zu schauen, um sich zu vergewissern, ob man Empfang hat. So etwas kann Leben retten.

Abseits von den Sicherheitsfaktoren bietet die Handyhülle natürlich die Möglichkeit, dass Smartphone als Tracker zu verwenden. Wer sich für den eigenen Speed oder die zurückgelegte Distanz interessiert, findet hier eine Möglichkeit, die viel günstiger ist, als direkt einen zusätzlichen GPS-Tracker zu kaufen.

Stabilität

Die Handyhüllen sollten vor jeder Session kurz durchgecheckt werden. Bei angemessener Anwendung (z.B. nicht in einer Werkzeugkiste mit Nägeln lagern) und tragen unterm Neo, kann man sich beruhigt auf die Stabilität des Materials verlassen.

Preis

Die MyWindsurfGadget Handyhüllen kosten 9,95€ für 2 Stück.

…warum man die nicht auch einzeln bekommt? Damit ihr eurem Kumpel eine mitbringen könnt, weil ihr wisst, dass er viel zu faul ist, um sich selbst zu kümmern. Wenn ihr nicht so der „ich teile alles“ Typ seid, habt ihr immer eine Reservehülle - dann die Dinger kann man auch mal verlieren.

Hier könnt ihr die Handyhüllen bestellen.