Surfbent Review


 

Für wen ist der Surfbent geeignet? 

Einsteiger, Aufsteiger, Foiler und alle anderen Windsurfer, welche regelmäßig Opfer von ungewollten Schleuderstürzen werden. Der Surfbent mindert den erlittenen Schaden am Board bei sehr starken Schleuderstürzen und verhindert einen Schaden bei leichteren Stürzen. Gerade bei Leihmaterial, oder neuerem Material bei dem sich Reparaturen noch lohnen, findet der Surfbent seine Anwendung. Foileinsteigern und Aufsteigern gibt es nicht nur ein sichereres Gefühl, sondern verhindert oft auch das schlimmste. 

Profis im Bereich Slalom, Foiling oder Wave verzichten in der Regel generell auf Boardprotektoren, da das Sturzrisiko gut kalkuliert ist und schwere Materialschäden meist ausbleiben. 

Im Bereich Freestyle hat Surfbent sogar eigene Pro-Teamfahrer, welche die Produkte Bewerben und verwenden. 

Bevor wir zum Review kommen und auf gängige Kritik eingehen, erachten wir es als sehr wichtig, die gängige Konkurrenz zu erwähnen. Denn es gibt natürlich auch noch andere Boardprotektoren. Diese sind in der Regel aus weichem Kunststoff oder Carbon und werden 

U-Förmig an der Nose angebracht. In vielen Fällen sogar Maßgeschneidert zum jeweiligen Boardtyp. Diese Protektoren kosten meist zwischen 50€-100€, abhängig vom Material. Es gibt auch wesentlich teurere. Dabei werden die Protektoren an der Nose angeklebt und liefern so einen guten Schutz bei frontalen Stürzen. Sie sind allerdings nur für ein Board verwendbar, oft klobig und schützen die Boardrails nicht. 

Der Surfbent ist mit 68,00€ meist günstiger oder gleichteuer und überzeugt durch ansprechenderes Design, leichtere Anwendung auch an mehreren Boards und einen Schutz der Boardrails. Deswegen haben wir ihn in unserem Sortiment. 

Wir verkaufen natürlich nur Produkte von denen wir überzeugt sind. Auf alle uns bekannten negativen Punkte wird natürlich eingegangen. Wenn ihr Ergänzungen zu unserem Review habt, dann schreibt uns gerne an info@mywindsurfgadget.com. 

Für das Review beziehen wir uns auf aktuelle Infos vom Hersteller, Meinungen und Erfahrungen von Surfbent Kunden, sowie Kritikern. Ebenso auf Meinungen und Erfahrungen von Anwendern und Kritikern im Freundeskreis und natürlich unseren eigenen Erfahrungswerten, nach zwei Jahren Verwendung. 

 Das MyWindsurfGadget Review

Die Optik 

„Sieht aus wie ein Hundenapf, reißt den Mastfuß raus und kostet zu viel.“

Wir müssen zugeben, der Surfbent könnte auch ein Hundenapf sein. Da wäre allerdings ein geschlossener Ring sinnvoller, da sonst das Futter auslaufen könnte. 

Aber jetzt mal im Ernst, sind Hundenäpfe ein Problem? Nein, sollten sie zumindest nicht sein. Wir finden die schlichte Optik sehr angenehm und die verschiedenen Farbvarianten geben dem Anwender die Möglichkeit, den Surfbent angemessen ins Board & Segel Design zu integrieren. 

Das Produkt sieht hochwertig aus und ist bei näherer Betrachtung ein wirklicher Hingucker. 

Surft man, stört es den Fahrer nicht im Blickfeld und ist vom Land kaum zu erkennen. Es sein denn, man kombiniert den roten Surfbent mit einem blauen Board. Oder andersherum. 

Man kann zusammenfassend sagen, dass die Surfbent-Optik sicher Geschmacksache ist, aber Funktionalität und Material stehen optimal mit dem Design in Einklang.

Die Funktionalität

Das ist der wichtigste Punkt eines Boardprotektors und wir werden unsere Erfahrungen ehrlich schildern. Denn es gibt natürlich auch Mankos. 

Die höhe des Surfbentrings orientiert sich am Abstand des Mastfußes zur Kante vom Board. So soll gewährleistet werden, das Einschläge - egal in welche Richtung, immer abgefedert werden. Daher ist der Ring vorne höher und an den Seiten flacher. 

Wer erwartet, nie wieder einen Schaden an seinem Board zu sehen, der wird beim ersten wirklich sehr harten Schleudersturz womöglich enttäuscht. Der Surfbent dämpft zwar alle Schläge ab, aber beim Testen mit Segel um die 8qm und auf dem Foil, kam der Mast dennoch mit dem Board in Kontakt. 

Allerdings waren die Schäden dann so übersichtlich, dass ganz klar Reparaturkosten eingespart wurden.

Wichtig: der Surfbent leitet die Sturzkräfte auch in das Board ab. Bei einem Sturz auf die Nose, prallt die Verlängerung auf den vorderen Teil des Surfbents und hebt so auch das Heck des Boards aus dem Wasser. Weitere Sturzkräfte gehen im minimal nachgebenden Material des Surfbents verloren und durch die Dehnung des Mastfußes.  

Ein garantierter Schutz durch den Surfbent ist also definitiv nicht möglich. 

Das effektive mindern von Schäden am Board funktioniert aber einwandfrei.  

Schutz der Nose

Wo sonst die Nose in zwei Teile bricht, gibt es mit dem Surfbent nur noch einen leichten Crack. Und wo es sonst nur einen leichten Crack gibt, gibt es mit dem Surfbent ein vollständig heiles Board. Der Surfbent schützt also ffektiv. und spart Geld. 

Schutz der Rails

Ein wichtiger Teil der Funktionalität ist auch der Schutz der Boardrails. Durch seine Runde Form schützt der Surfbent nicht nur die Nose, sondern auch den Teil des Brettes, welcher bei wackeligen Schotstarts oder beim tragen des Materials beschädigt wird. 

Hier sehen wir einen gigantischen Vorteil zu allen Konkurrenzprodukten: der beinahe rundum Schutz (nicht nach hinten). Wer bei Wellengang startet oder stürzt, weiß wie schnell die Seiten des Boards in Mitleidenschaft gerissen werden können. Diese Schäden verhindert der Surfbent quasi immer. 

Neben Funktionalität, Design und Preis bleiben aber noch einige weitere Nachteile und Vorteile offen, welche wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. 

Der Preis

„Die Dinger sind so teuer, da mach ich lieber mein Board kaputt!“

So oder so ähnlich, wird der Surfbent oftmals kritisiert. Der Preis ist natürlich ein Totschlagargument.

Ein Surfbent kostet 68,00€. Ist das jetzt teuer? Das hängt wohl vom Budget des Lesers ab. Die eigentliche Frage ist doch, ob der Preis gerechtfertigt ist.

Wir sagen es mal so: ein oder zwei Stürze und man hat das Geld wieder drinnen. Die Sache ist ganz einfach - wenn man an die Funktionen glaubt, dann ist der Preis mehr als gerechtfertigt und das Produkt fast schon ein Must Have. 

Glaubt man nicht an die Funktionen, dann ist natürlich auch der Preis inkorrekt. 

Wir haben den Surfbent getestet und waren dankbar, das dass Produkt funktionierte. Ansonsten wäre es teuer geworden. 

Unser Tipp: wenn ihr jemanden mit Surfbent am Strand seht, fragt ihn einfach, ob alles so funktioniert, wie es soll. 

Falls du bereits Besitzer eines Surfbents bist, dann schreibe uns gerne deine Erfahrungen an info@mywindsurfgadget.com. So können wir unser Review um weitere Erfahrungswerte erweitern. 

Nachteile, abseits von der zusätzlichen Anschaffung 

Auf sehr kleinen Boards (unter 100l) wie vielen Waveboards, kann der Surfbent bei Speed-Wenden anfangs im Weg stehen. Sobald man den nun größeren Umkreis des Mastfußes verinnerlicht hat, gibt es dieses Problem aber nicht mehr. Normale Wenden funktionieren immer problemfrei, Halsen & Powerhalsen sowieso. Sonstige Einschränkungen beim Manövrieren sind uns nicht aufgefallen. 

Bei Formula Boards und anderen sehr großen Boardvarianten kann die Sturzdämpfung an der Nose zur Seite hin leicht abnehmen. Der Surfbent wurde für Boards bis 85cm Breite und regulären Shapes entwickelt. Prinzipiell bleibt der Schutz auch bei Formulaboards bestehen, aber die 

Gesetze der Physik sind natürlich unumgänglich. 

Sonstige Vorteile, abseits von Funktionalität, Design und Preis

Die runde Form kann bei kleineren Segel auch das Schot- und Wasserstarten erleichtern, da man den Mast nun über den Surfbent und mit dem eigenen Körpergewicht bereits leicht nach oben drückt. 

Mythen

„Der Mastfuß kann zerbrechen“ 

Richtig, er kann. Das kann er aber immer - auch ohne Surfbent. 

Man hört immer wieder, dass man seinen Mastfuß regelmäßig erneuern sollte, da die flexiblen Materialien mit der Zeit spröde werden. Dies ist bei Verwendung eines Surfbents ernst zu nehmen. Ein teil der Sturzkraft wird in den Mastfuß übertragen und so wird der Verschleiß eventuell beschleunigt. Jährlich den Mastfuß zu erneuern schafft auch ohne Surfbent enorm viel Sicherheit. 

Wir verwenden unsere Ascan Mastfüße seit mehreren Jahren und hatten trotzdem keinen Bruch oder Riss. Aber man muss es nicht drauf anlegen.. 

„Die Mastschiene reißt aus dem Board heraus“ 

Bisher ist uns und auch dem Unternehmen Surfbent kein derartiger Fall bekannt. Mastschienen sind in der Regel extrem stabil gebaut und im Board verankert. 

„Die Dingern funktionieren doch sowieso nicht wirklich.. alles Marketing!“ 

Falsch, die Dinger funktionieren tatsächlich und zwar genau so wie sie sollen. Einen 100% Schutz gibt es einfach nicht, aber der Surfbent ist der wohl fortschrittlichste Boardprotektor den es gibt. Wer nie wieder einen Schaden sehen möchte, muss mit dem Windsurfen aufhören. So etwas gehört einfach dazu. Wer für sich und sein Board mehr Sicherheit möchte, der sollte auf einen Protektor zurückgreifen. Für was du dich entscheidest, ist natürlich dir überlassen. 

Hier könnt ihr die Surfbents direkt bei uns bestellen. 

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